
Man kann von Hochzeitsmessen halten was man will: für eine Sache sind die jährlich im Frühjahr stattfindenden Mesen hervorragend geeignet: Zum Ringkauf.

Die großen Hersteller von Trauringen arbeiten eng mit Juwelieren zusammen und besuchen gemeinsam mit den örtlichen Juwelieren die Hochzeitsmessen. Dadurch haben die Juwelieren das gesamte Sortiment an Trauringe zum Anprobieren auf den Messen dabei. Das steigert Ihre Chancen einen passenden Ringe zu finde ganz erheblich. Viele Juweliere haben nicht mehr als 50 Paar verschiedene Trauuringe vorrätig. Auf den Messen können Sie zwischen mehreren Tausend Paaren Ringen wählen.
Am Anfang fanden wir es etwas befremdlich einen Rabatt auf unsere Trauringe herauszuhandeln. Ein Freund hat erzählt, wie einfach er 10% Rabatt heraushandeln konnte. Und in der Tat: 10% Rabatt gehen wirklich immer! Viele Juweliere geben sogar bis zu 20% Rabatt auf ein paar hochwertige Ringe. Kein Wunder, kosten die Ringe auch ab 500,- € aufwärts pro Paar.
Als Materialien können Sie in der Regel zwischen Gold, Weißgold und Platin wählen. Weißgold sieht aus wie Silber, wird aber von vielen Paaren oft gewählt. Beim Gold gibt es verschiedene Legierungen:
So besteht das 333 Gold zu 33,3% aus echtem Gold, der Rest wird z.B. beim Weißgold mit Silber aufgefüllt. Nun könnte man meinen, je höher der Goldgehalt, desto besser der Ring. Fakt ist: Je höher der Goldgehalt, desto teurer ist zwar das Material, desto weicher ist es aber auch. Und je weicher das Material ist, desto schneller kann es zerkratzen. Ein guter Mittelweg ist Gold 585.
Sollten Sie nicht zu den Menschen zählen, die ohnehin immer Ringe getragen haben, so wird Sie der Ring am Anfang stören. Es gibt inzwischen Ringe, die nicht ganz rund sind sondern eine Fingerform haben. Diese sind so leicht und dünn, dass man sie beim Tragen kaum wahrnimmt. Die meisten Menschen gewöhnen sich aber auch recht schnell an einen dickeren Ring.
Lassen Sie sich von Ihren Eltern die Trauringe zeigen. Wurden diese täglich getragen, sind sie inzwischen dünner und weniger geworden.