Die Braut soll etwas Altes, etwas Neues, etwas Blaues und etwas Verborgenes tragen. Wenn Sie es tut, bringt es Glück für die Ehe.
Heute nicht mehr üblich,früher in armen Zeiten aber normal war, dass die Braut Cent und Pfennige gespart hat, um sich die Brautschuhe davon zu kaufen.
Durch das Zerbrechen von Prozellan (Scherben bringen Glück) sollen böse Geister vertrieben werden. Der Polterabend ist heute eine gute Möglichkeit, Freund einzuladen, die man am großen Fest nicht einladen kann oder möchte.
Der Bräutigam trägt die Braut vor der Hochzeitsnacht über die Schwelle, da unterhalb der Türschwelle böse Geister lauern könnten.
Die Dosen am Auto sorgen dafür, dass jeder das frisch vermählte Brautpaar sofort wahrnehmen kann. Eine Hochzeitsgesellschaft erkennt man in der Regel an den weißen Bändern der Autos.
Der Brautstrauß soll vom Bräutigam ausgesucht und bezahlt werden. Am Abend wirft die Braut den Strauß rückwärts mit verbundenen Augen in eine Menge von umstehenden, unverheirateten Frauen. Wer den Strauß fängt, muss als nächste heiraten ;-)
Reis ist ein Symbol für Fruchtbarkeit, und Blumenblätter sollen die Fruchbarkeitsgötter anlocken. Beides soll für riechlich Nachwuchs sorgen. Wir kennen kein Brautpaar, dass sich wirklich über einen Regen aus Reis und Blüten freut, da der Reis überall in den Haaren hängen bleibt und die Blütenblätter für hässliche Flecken auf den Kleidern sorgen. Also: bleibenlassen!