Warum und Wie Sie die Einladungskarten zur Hochzeit selbst basteln

Selbstgebastelte Einladungskarten zur Hochzeit
Was garantiert mehr Zusagen, als wundervoll gestaltete Hochzeitseinladungskarten. Sie eignen sich besonders für Hochzeitsfeiern im kleineren Kreis und bleiben noch lange nach der Hochzeit ein schönes Andenken. Außerdem erlaubt die Arbeit den Bastlern, sich eine entspannende Auszeit vom Organisationsstress zu nehmen, denn das Basteln macht auch Spaß. Das garantieren zahlreiche Gestaltungsmöglichkeiten.
An erster Stelle steht ein kleines Konzept. Dabei geht es darum, welche Farben, die Papierart und welche Gestaltungselement verwendet werden sollen. Eine Grundvorlage lässt sich am einfachsten am PC generieren. Hier kann die Größe der Hochzeitseinladungskarten genau bestimmt werden. Auf etwas dickerem Papier ausgedruckt, wird diese Vorlage als Schablone dienen. Das Ganze lässt sich natürlich auch mit Zeichenkarton, Bleistift und Lineal machen. Es gilt darauf zu achten, dass eine Karte entsteht, die sich später bündig zusammenklappen lässt. Daraufhin steht die Wahl des Papiers an, die auch bestimmt wie die Karte weitergestaltet wird. Feste Papiersorten wie bunter Zeichenkarton bieten sich natürlich an. Auch hellblaues Perlmuttpapier liegt im Trend. Wer es besonders modern und elegant möchte, greift zum weißen Pergamentpapier. Auf das Papier kann mittels Schablone die Grundform übertragen werden.
Jetzt gibt es viele Möglichkeiten zur weiteren Dekoration. Mit Transparentpapier in der Kontrastfarbe, welches sich leicht aufkleben lässt, können der Karte beispielsweise weitere Ebnen und Tiefen gegeben werden. Aber beliebter noch sind Dekoelemente wie kleine Silberherzen, Silberdraht und silbernes Glitterspray. Gerade bei dunkleren Papieren wirken diese silbernen Schmuckelemente eindrucksvoll. Dennoch sollte diese Gestaltung nicht übertrieben werden. Es soll nicht überladen wirken. Für Freunde von naturnahen, frischen Mustern gibt es natürlich Alternativen. Diese können auf Karten in Pastelltönen Efeublätter, Filz oder Papierröschen kleben. Daraus lassen sich auch wiederum Herzen oder Eheringe modellieren. Die Dekorationselemente auf dem Cover müssen immer einen Kontrast zum Papier bilden.
Auf das Cover und die Innenseiten von Hochzeitseinladungskarten gehört selbstredend auch Text. Auf das Cover der Anlass. "Einladung zur Hochzeit" beispielsweise. Bei einer selbst gebastelten Einladungskarte muss es keine Maschinenschrift sein. Eine leserliche Schönschrift von Hand wirkt noch persönlicher. Dafür gibt es im Netz und in Büchern zahlreiche Schriftvorlagen. Eine andere Möglichkeit wären Klebebuchstaben. Diese sind, wie alle Materialien, im Bastelladen erhältlich. Auf der Schablone sollte vorher schon einmal ausprobiert werden, wie viel Platz eigentlich zur Verfügung steht. Nichts sollt gequetscht wirken. Hochzeitstermin mit Uhrzeit, der Ort bzw. die Kapelle und die Namen der Heiratenden sind dabei Pflichtangaben. Ein kurzer Spruch rundet das Ganze ab. Es darf witzig und persönlich sein. Was ist das Besondere oder vielleicht sogar Skurrile des Pärchens. Die meisten Philosophenzitate wirken dagegen mittlerweile abgegriffen.
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